Umwelt | augmentor Digital Instruction Service Platform

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FAKTEN

Allein in Deutschland werden laut Umweltbundesamt (UBA) jährlich 20 Millionen Tonnen Papier verbraucht. Weltweit sind es über 450 Millionen.

Es gibt seit den 80er Jahren ernsthafte Bemühungen, die von der Papier- und Zellstoffbranche verursachten Umweltbelastungen zu reduzieren. Dennoch erfordert die Produktion von Papier weiterhin einen hohen Einsatz an Rohstoffen, Chemikalien, Energie und Frischwasser und führt zu erheblichen Emissionen in Gewässer, Atmosphäre und Boden.

Wasser

Das UBA weist weiter darauf hin, dass die Produktion von Papier auch heute noch sehr viel Wasser verbraucht, wenngleich in modernen Produktionsanlagen das sogenannte Prozesswasser mehrfach gereinigt und daher bis zu zehnmal verwendet werden kann. Dennoch fallen pro Tonne Papier etwa 10 Tonnen Abwasser an. Dieses Abwasser ist in einer Weise belastet, die den Abbau der Schadstoffen (organische Kohlenstoffverbindungen) in Kläranlagen sehr schwer macht.

Energie

Die Papierproduktion ist eine der energieintensivsten Branchen überhaupt. 2008 trug die Branche mit 18,5 Mio. t zur Emission an fossilem CO2 bei. Ein Großteil der Energie wird aus Holz gewonnen, das heute allgemein aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Allerdings steht das so verbrauchte Holz damit nicht mehr als Ersatz für andere fossile Energieträger zu Verfügung. Umso schwerer wirkt dies, da der Holzbedarf insgesamt stetig gestiegen ist.

Recyclingpapier

Die Verwendung von Recyclingpapier schont die Umwelt, jedoch werden auch zur Gewinnung von Recyclingpapier Ressourcen verbraucht und Emissionen erzeugt (etwa wegen der im Altpapier enthaltenten Farben und Beschichtungen). Für die Umwelt wäre eine Reduktion des Papierverbrauchs daher noch besser als Recycling. Der vermehrte Einsatz digitaler Anleitungen wäre ein sinnvoller Schritt in die richtige Richtung, noch dazu hilft er Kosten zu sparen.

Verwendung von Papier für die technische Dokumentation ist ein Relikt

Im Grunde ist die Verwendung von Papier als Medium von Bedienungsanleitungen in vielen Fällen nicht mehr nötig. Aus Sicht heutiger Nutzer ist sie zudem nicht mehr zeitgemäß. Anleitungen, die technischen Gebrauchsgütern beiliegen, werden durch die Verwendung von Papier nicht nur unnötig teuer, sie erscheinen im Zeitalter allgewärtiger mobiler Computer schlichtweg unpraktisch und veraltet. Papier- und Druckkosten fallen bei digitalen Anleitungen gar nicht erst an, und das Handling der digitalen Anleitung ist wesentlich einfacher. Besonders wenn in einer Print-Anleitung aus Kostengründen gleich mehrere ähnliche Produkte zusammenfasst sind, muss der Nutzer selbst schauen was genau er gerade vor sich hat und worauf sich die Beschreibung eigentlich bezieht. Das ist mühsam für die Benutzer und fehleranfällig.

Meist werden mehrere Sprachen gebraucht: dann liegt einem Produkt zuweilen ein ganzer Stapel von Anleitungen in verschiedenen Sprachen bei - bzw. sind diese in einer voluminösen Anleitung zusammengebunden. Beides ist ineffizient und erfordert nervige Sucherei.

Apropos Sucherei: meist sind die papiernen Anleitungen genau dann nicht auffindbar, wenn sie dringend gebraucht werden. Sie werden ja nicht am Produkt gelagert, sondern finden sich in irgendeiner Kiste, Schublade oder einem Ordne, gemeinsam mit etlichen anderen Anleitungen von Produkten, die man vielleicht längst auch gar nicht mehr besitzt. Eine digitale Anleitung dagegen geht nicht verloren, sie muss nirgends abgelegt werden, sie hängt virtuell quasi direkt am Produkt, sei es per QR Tag, per Link oder kann über Google gefunden werden.